Fake News – Walliser Bote 14.5.2023 – Richtigstellung zum Artikel „Kanton hat seine Verpflichtungen gegenüber der Bergdorf-EM eingehalten

Die jüngste Berichterstattung des Walliser Boten zu vermeintlichen Verwerfungen zwischen dem Verein Bergdorf-EM und dem Kanton Wallis ist ebenso falsch wie journalistisch schlecht. Dafür spricht nicht nur die völlig falsche Verbindung vermeintlicher Zusammenhänge als auch die Art und Weise der Aufarbeitung, die nicht von journalistischer Sorgfalt geprägt ist. Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Bericht.

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Die Bergdorf-EM – Fussball mit sozialer Verantwortung auf höchstem Niveau

Die Bergdorf-EM – Fussball mit sozialer Verantwortung auf höchstem Niveau

Fussball wird überall gespielt. Auch in den Bergen der Alpen gehört das Spiel um das runde Leder längst schon zum Lieblingssport der Bewohner in den kleinen Dörfern und Städten der Alpenregion.

Natürlich ist Fussballspielen in der Höhe etwas Anderes als auf dem flachen Land. Die körperlichen Belastungen in der dünnen Luft sind höher, dafür die Plätze der Natur angepasst und somit kleiner. Die geografischen und geologischen Bedingungen bieten eben nicht so viel Platz für grosse Stadien – aber dafür umso grössere Naturtribünen. Und trotzdem hat der Fussball seinen festen Platz als Freizeitsport im Alltag von der Talsohle bis hinauf zu den Berggipfeln.

Der Verein Bergdorf-EM – Aus der besonderen Lage etwas Besonderes machen

In vielen Dörfern der Alpenregion ist der Fussballsport fest etabliert. Wenn Amateurvereine kicken, wird das Spiel gleichzeitig auch Treffpunkt für Familien, Freunde und Bekannte. Hier wird Fussball gespielt, und in manchem Bergdorf gehört der Bürgermeister gleich zur Fussballmannschaft.

Da lag die Idee eigentlich nicht fern, diese kleinen Bergdorf-Vereine auch an grossartigen Turnieren zusammenzuführen. Aus einer ersten verrückten Idee heraus wurde vor 15 Jahren in den Walliser der Verein Bergdorf-EM gegründet. Hauptanliegen des Vereins ist die Förderung des Bergfussballs in den europäischen Ländern, verbunden mit einer Unterstützung des Tourismus in den Alpenregionen und die Unterstützung von sozialen Institutionen und Projekten im schützenswerten Alpenraum.

Dafür organisiert der Verein Bergdorf-EM regelmässig stattfindende Europameisterschaften der Bergdörfer, die immer im gleichen Turnus zur UEFA-Europameisterschaft stattfinden und auf solche grossen Turnier einstimmen. Entsprechend gross ist das Interesse europäischer Amateurmannschaften, an diesen jeweils etablierten und medialen Turnieren zu spielen. Und sogar Länder wie etwa die Niederlande, die eigentlich gar keine echten Berge aufweisen, aber die Natur lieben und zu den treuen Gästen in der atemberaubenden Bergwelt zählen, nehmen regelmässig an der Bergdorf-EM teil.

Erstmals wurde die Bergdorf-EM im Jahre 2008 in Gspon (Schweiz) ausgetragen. Es folgten Bergdorf-Europameisterschaften 2012 in Kleinarl (Österreich) und 2016 in Morzine (Frankreich). Für 2020 war das Bergdorf-EM Turnier an seiner Geburtsstätte in Gspon geplant, musste dann wegen der Pandemie zunächst ausfallen und konnte schliesslich im Sommer 2022 in Zermatt (Schweiz) erfolgreich ausgetragen werden.

Wie bei jedem der auch international viel beachteten und medial mit Spannung verfolgten Turniere war auch die Bergdorf-EM 2022 in Zermatt wieder einmal ein wahres Fest des Bergfussballs und der Lebensfreude. Über die Spiele und Ergebnisse selbst können Sie sich gern unter www.bergdorf-em.com informieren.

Die Bergdorf-EM 2024 findet im Walserdorf Macugnaga (I) zuhinterst im Valle Anzasca in der imposanten Monte Rosa Region statt.

„Eine Fussball-EM hat noch nie am selben Ort stattgefunden“ (Bergdorf-EM Ehrenbotschafter Sepp Blatter)

Nach der Sichtung der zahlreichen Bewerberbungen aus der Alpenwelt für die Bergdorf-EM 2024 steht seit dem 28.08.2022 fest: Die Bergdorf-EM 2024 findet in Macugnaga (Italien) statt. Vom 20. bis zum 23. Juni 2024 werden dann im verträumt liegenden Bergort Macugnaga am Monte Rosa massiv nahe der Schweizer Grenze die Spiele zur Bergdorf-EM ausgetragen.

Wie an einigen der vorhergehenden Turniere auch schon dürften sich dann bestimmt interessante Parallelen zur im selben Jahr in Deutschland stattfindenden UEFA-Europameisterschaft finden. Nicht umsonst galten bislang die Ergebnisse der Bergdorf-EM erstaunlicherweise als so etwas wie die Orakel-Spiele zur offiziellen Europameisterschaft.

Sepp Blatter, ehemaliger FIFA-Präsident, Mitbegründer und Ehrenbotschafter der Bergdorf-EM, sieht das Turnier als eine Initiative, die Völker verbindende Idee des Fussballs zu stärken und mit der Bergdorf-EM auch in die Bergdörfer der Alpenregionen zu tragen.

Wie immer wird das verrückteste Fussballturnier der Alpen auch eine Signalwirkung auf den Tourismus haben. Die Bergdorf-EM hat bis heute ca. 30‘000 Übernachtungen generiert. Wie in den Vorjahren schon werden auch 2024 die touristischen Kapazitäten in der Region eine erhöhte Nachfrage auch über den Sommer hinweg erleben. Aber im Mittelpunkt steht auch 2024 der beliebte Fussballsport auf höchstem Niveau und die besondere Idee, dem Fussball in den Bergen
ein ganz eigenes Turnier zu widmen.

Fans, Amateurfussballer, Organisatoren, Unterstützer und Sponsoren freuen sich bereits jetzt auf die Bergdorf-EM 2024, die das Leuchtturmprojekt weiter in die Welt tragen wird. Und dazu gehören jede Menge natürlicher Randgeschichten, die wir nicht nur auf  www.bergdorfem.com und der Bergdorf-EM App, sondern gern überall in der Welt erzählen werden.

Die Bergdorf-EM unterstützt wie bisher mit „SoportMeetsCharity“ zahlreiche Projekte und Non-Profit Organisationen in der Alpenregion und weit darüber hinaus.

DIE BERGDORF-EM 2022 – DER GIPFEL DES BERGFUSSBALLS

DIE BERGDORF-EM 2022 – DER GIPFEL DES BERGFUSSBALLS

Ein Rückblick

Nun ist sie vorbei. Die Bergdorf-EM 2022 vom 7. Juli bis zum 10. Juli 2022 ist Geschichte. Und wie ihre Vorgängerinnen auch schon hat auch die Bergdorf-EM 2022 eine Geschichte mit vielen Kapiteln geschrieben. Und die waren wieder einmal grossartig.

The Winner ist …

… Italy. Im Endspiel Italien gegen Frankreich konnte die Bergfussball-Amateurmannschaft Italiens mit 6:1 einen grandiosen Sieg über die tapfer kämpfenden Franzosen erringen. Davor lagen eine ganze Menge interessanter Gruppenspiele und eine Finalrunde, die es wahrlich in sich hatte. Am Fusse des Berges der Berge, dem Matterhorn, kämpften alle teilnehmenden Mannschaften mit Spass, Respekt und sportlichem Ehrgeiz. Und am Ende gewann die Mannschaft aus dem Land des amtierenden Europameisters Italien. Auch die Fairplay-Trophäe konnten wir an Italien vergeben.

Orakel wirkt fort

Damit hat sich die ungewöhnliche Orakelrolle der Bergdorf-EM wieder einmal bestätigt, auch wenn in diesem Turnier der Europameister der UEFA EURO bereits gekürt war. Und trotzdem war der Europameister der Bergdörfer auch wieder aus dem gleichen Land, wie der UEFA EURO Europameister – herzlichen Glückwunsch. Zugleich ziehen wir den Hut vor allem Amateurfussballern, die zur Bergdorf-EM 2022 mit viel Herzblut, Engagement und vor allem Freude am Sport den Erfolg der Bergdorf-EM 2022 deutlich mitgeprägt haben.

Erfolge über das sportliche Element hinaus

Richten wir den Blick über die rein sportlichen Höhepunkte der Bergdorf-EM 2022 hinaus, dann sind es auch hier wieder die kleinen und grossen Randgeschichten, die den Erfolg der Bergdorf-EM 2022 prägen. Deutlich über 1‘700 touristische Übernachtungen speziell zur Bergdorf-EM, tausende angereister Fans und Tagesgäste aus allen europäischen Ländern, beeindruckende Begegnungen und  eine Fülle an Erfahrungen und unschätzbaren Freundschaften haben die Bergdorf-EM für viele zum unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Natürlich haben wir auch dieses Mal mit SportMeetsCharity unseren sozialen Anspruch wieder deutlich machen können. Damit werden wir auch weiterhin eine Vielzahl sozialer Projekte vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen können. Auch dafür vielen Dank.

Rahmenprogramm mit Klasse

Bereits am Vorabend der Eröffnung der Bergdorf-EM 2022 haben sich zum VIP-Event hoch am Berg im „Chez Vrony“ viele unserer Unterstützer und Fans ein Stelldichein gegeben. Und auch zum Gala-Abend ging es im Hotel Zermatterhof hoch zu und her. Im Hotel des Jahres trafen sich Spieler, Fans, Unterstützer und Prominente zu einem fulminanten Treffen mit echtem Netzwerkcharakter. Vielen Dank an die Gastgeber. Prominente wie Bernd Heynemann, Pirmin Zurbriggen, Martin Andermatt, Ramon Vega, Laura Ansaldi, Heinz Julen und viele andere waren gefragte Gesprächspartner, unsere langjährigen Botschafter der Bergdorf-EM 2022.

Der Startschuss für die Bergdorf-EM 2024

Antrag für den nächsten Austragungsort

DIE JUGEND IST UNSER STÄRKSTER PARTNER

DIE JUGEND IST UNSER STÄRKSTER PARTNER

Wie der Verein Bergdorf-EM seine Jugendförderung vorantreibt

Die gesellschaftliche Entwicklung wird ohne die aktive Einbindung der Jugend nicht funktionieren. Dem ist sich auch der Verein Bergdorf-EM klar, wenn dort versichert wird: „Die Jugend ist unser wichtigstes Kapital“. So, wie in allen anderen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen wird es gerade im Sport nicht weitergehen können. Ohne die jungen Menschen, die sich mit Körper, Geist und Seele dem Sport verschreiben, wird der Stillstand schlussendlich zum Aussterben führen. Das beobachten wir überall dort, wo in einzelnen Sportarten die Jugendförderung kaum oder gar nicht betrieben wird. Dann versinken solche Sportarten irgendwann im Meer des Vergessens, mitsamt ihren hervorragenden Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Der Verein Bergdorf-EM pflegt einen ganz eigenen Zugang zu den jungen Menschen in den Schweizer Bergen und weit darüber hinaus. Die feste Verbindung internationaler Amateur-Fussballmannschaften in ganz Europa und die regelmässig stattfindenden Bergdorf-Europameisterschaften sorgen dafür, dass die verbindende Kraft des Fussballs gerade auch für die Jugend erlebbar wird. Nur Vereine, die sich in der Jugendarbeit engagieren werden auch in der Zukunft noch an diesen Höhenspielen des Bergfussballs teilnehmen können. Denn gerade im Fussball braucht es immer den aktiven Nachwuchs.

Ein Blick über den fussballerischen Tellerrand hinaus zeigt, dass die Jugend nicht nur in der Vereinsarbeit selbst eine wichtige Rolle spielt. Der Verein Bergdorf-EM fasst hier den Blick etwas weiter. Mit den Erlösen aus den unterschiedlichsten Aktionen und Wettbewerben werden karitative Zwecke gefördert, die immer auch den jungen Menschen im Fokus haben. Sei es die Unterstützung für Kinder in Moldawien, denen wir immer wieder echte Ferien mit echten Erlebnissen bieten oder aktuell zur Bergdorf-EM die Unterstützung des Vereins Cerebral – wir sind immer auch dort, wo junge Menschen unsere Hilfe gut gebrauchen können.

Dafür versichern wir uns selbstredend auch der aktiven Unterstützung durch unsere eigenen Partner, die wir unter jungen, aufstrebenden Sporttalenten finden. Sei das die Tennisspielerin Ylena In Albon, die Skirennfahrerin Lindy Etzensperger oder das junge Snowboardtalent Yannick Willisch. Alle diese  Persönlichkeiten, die selbst noch junge Menschen sind, helfen uns, den Blick auf die Jugend zu bewahren und Entwicklungen zu ermöglichen, die uns alle nach vorn bringen können.

Und das natürlich immer in dem klaren Wissen, dass die Jugend nicht nur die Zukunft des Sports, sondern vor allem die Zukunft der Menschheit ist. Was wir den jungen Menschen an Gutem und Förderlichem vermitteln können, werden diese dann später wieder an die heranwachsenden Generationen weitertragen. Im Fussball, im Sport überhaupt und in der Gesellschaft generell.

DIE BERGDORF-EM 2022 GENERIERT ÜBER 1‘500 ÜBERNACHTUNGEN

DIE BERGDORF-EM 2022 GENERIERT ÜBER 1‘500 ÜBERNACHTUNGEN

Die Bergdorf-EM stellt nicht nur den Bergfussball in den Fokus des Interesses. Auch in der touristischen Wertschöpfung für die ländlichen Regionen bietet das verrückteste Fussballturnier der Alpen Aussergewöhnliches. Zur Bergdorf-EM treffen acht Nationen aufeinander, so dass in der Geschichte der Bergdorf-EM bisher 14 Länder und viele andere Regionen als Partner vertreten waren.

Mit jeder Bergdorf-EM stehen nicht nur die Spiele selbst, sondern auch die landschaftlich reizvollen Regionen und deren Bewohner im Mittelpunkt. Das macht den besonderen Reiz der Turniere aus. Die natürlichen Randgeschichten ergänzen die besonderen Events und locken immer mehr Besucher zu den Spielen. In den vergangenen 15 Jahren konnte der Verein mit seinen originellen und verrückten Aktivitäten um die 29‘000 zusätzlichen Übernachtungen an den Austragungsorten der Bergdorf-EM generieren. Damit präsentiert sich die Idee unter anderem auch als ein Element der touristischen Wertschöpfung in der Gastgeber Region und den teilnehmenden Destinationen. Das ist eine enorme Zahl vor allem, wenn man bedenkt, dass es in diesen faszinierenden ländlichen Regionen teilweise eine beschränkte Anzahl Betten gibt. Dazu kommt, dass die Turniere zumeist in der Zwischensaison oder in der Nachsaison stattfinden, in denen es ohnehin weniger Nachfrage gibt.

Interessant ist dieser Umstand natürlich für alle Regionen und ihre Gastbetriebe, die als Executive Members der Bergdorf-EM eingetragen sind und damit ihre eigene touristische Wertschöpfung deutlich steigern können. Mit der Mitgliedschaft als Executive Member lassen sich die Interessenten über die Landesgrenzen hinaus begeistern. Vor allem sind es auch dann wieder die spannenden Randgeschichten, die die Fans überraschen und in den Bann ziehen. Die spannendste Sache dabei ist, dass die Aktiven der jeweils acht Länder keine Profi-Fussballer sind. Es sind einfache Amateure, die einer Arbeit nachgehen, in ihrer Freizeit im Verein Fussball spielen und nun Teil einer besonderen Geschichte werden.

Mittlerweile gehört die Berdorf-EM zum Tourismus wie der Ball zum Spiel. Und die Geschichte geht weiter. Immer mehr Regionen erfahren von der aussergewöhnlichen Idee der Bergdorf-EM und bewerben sich als Teilnehmer oder als Austragungsort an. Trotz dieses grossen Interesses will der Verein aber klein und bescheiden bleiben. Nur das sichert die gewohnte Exklusivität und bietet Spiele auf wahrlich höchstem Niveau.

Dass davon der Tourismus profitiert, bestärkt die Gedanken, auch weiterhin die Bergdorf-EM als eine Besonderheit im internationalen Fussballkalender zu veranstalten. Und weil dies so ist, freuen sich die Verantwortlichen, für die Bergdorf-EM 2022 in Zermatt schon jetzt eine Anzahl von um die 1‘500 zusätzlich generierten Übernachtungen melden zu können. So kann ein kleines Leuchtturmprojekt auch Grosses erreichen.

SKIFUSSBALL? … EIN BISSCHEN SPASS MUSS SEIN!

SKIFUSSBALL? … EIN BISSCHEN SPASS MUSS SEIN!

Wer die Storys rund um die Bergfussball-EM aufmerksam verfolgt, der weiss, dass immer wieder originelle Randgeschichten aus ländlichen Region im Alpenraum publik werden. Dazu gehört auch eine interessante Entwicklung, deren Ausgangspunkt durchaus der Bergfussball sein kann. Während im Sommer die fussballbegeisterten Menschen in den Alpen immer wieder Möglichkeiten finden, ihren Lieblingssport auch in der Höhe auszuüben, macht dies im Winter bei viel Schnee und Kälte doch etwas mehr Umstände.

Und so kamen wir in den Walliser Bergen plötzlich auf die verrückte Idee des Skifussballs … bisher eine einmalige Szene für Filmaufnahmen. Der Bergfussball mit Spielen auf Gletscher und Schnee hat in Kürze viele Freunde gefunden und immer wieder erreichen uns weisse Fussballbilder im Schnee aus aller Welt. Und wer weiss, vielleicht sind es sogar einige Akteure der Bergdorf-EM 2022 in Zermatt, die sich in der kalten Jahreszeit aus das verrückteste Fussballturnier der Alpen vorbereitet haben.

Bekannt ist, dass auch Skistars im Training regelmässig Fussball spielen. So verwundert es nicht, dass die Bergdorf-EM zahlreiche Botschafter:innen des alpinen Skisports in seinen Reihen weiss u. a. Anja Pärson, Pirmin Zurbriggen, Annemarie Moser-Pröll.

In Zermatt wird mit der Bergdorf-EM 2022 und den Weltcup Rennen nun „Skifussball“ zelebriert.

EIN VEREIN GEHT ANDERE WEGE

EIN VEREIN GEHT ANDERE WEGE

Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Verein Bergdorf-EM ist ein Verein wie viele andere in der Schweiz. Wohl wissend, dass die Vereinsarbeit gerade in der Schweiz ein festes Bindeglied in der Gesellschaft ist, gehen wir im Verein Bergdorf-EM im Einzelnen doch immer wieder auch andere Wege. Dafür möchten wir hier ein paar Beispiele bieten.

Ballspenden für den guten Zweck

Unser erster Gedanke geht hin zu den Ballspenden. Wer Fussball im Verein hoch am Berg spielt, der weiss, dass gerade dort immer wieder eine Menge Bälle verloren gehen. Schnell rollt dann der Ball den Berg hinab und wird unter Umständen nie wieder gefunden. Aus dem, was eigentlich ein Verlust ist, haben wir einen Gewinn gemacht. Einen Gewinn für die vielen sozialen Projekte, die wir im Verein Bergdorf-EM mit SportMeetsCharity seit Geburt der Bergdorf-EM unterstützen. Gemeinsam mit unseren Sponsoren haben wir die Idee der Ballspende erfunden, die sehr schnell auch ein grosses mediales Echo ausgelöst hat. So spenden unsere Sponsoren für jeden verlustig gegangenen Ball einen wertvollen Beitrag an unsere karitativen Projekte. Ob Unternehmen, Privatpersonen oder Institutionen, immer wieder erreichen uns hilfreiche Ballspenden. Dafür im Namen der Menschen, denen wir damit helfen konnten, einen grossen Dank.

Über die Ballsuche berichtete beispielsweise Canal 9: http://kanal9.ch/tagesinfo-vom-21-07-2017/

Erste hybride Zeitung für den Bergfussball

Ein weiteres Highlight in unserer Vereinsarbeit haben wir in den letzten Wochen auf den Weg gebracht. Die Rede hier ist von unserer ersten Bergdorf-EM Zeitung, die erste Zeitung für den Bergfussball überhaupt. Mit diesem Novum setzen wir ein klares Zeichen, zumal wir diese Zeitung hybrid herausgegeben haben. Das bedeutet, dass es die neue Bergdorf-EM Zeitung sowohl in Print als auch in einer digitalen Version gibt. So erreichen wir viele Interessenten und Fans mit natürlichen Fussballgeschichten und unseren sozialen Projekten auf eine besondere Weise.

Bergdorf-EM 2022 mit besonderen Highlights

Im Vorfeld der kommenden Bergdorf-EM in Zermatt zeigen wir als Verein auch eine besondere Klasse. So geht es uns niemals nur darum, den Bergfussball allein zu zelebrieren. Gern verbinden wir damit auch aussergewöhnliche Events, mit denen wir Vereinsmitglieder, unsere Executive Members, Fans, Unternehmen und Sponsoren sowie die zahlreichen Unterstützer auf eine besondere Weise zusammenbringen. So werden wir am 6. Juli 2022 hoch über Zermatt im Bergrestaurant „Chez Vrony“ unseren SportMeetsCharity-Partner und Netzwerk-Abend durchführen. Und besonders freuen wir uns auf den Gala-Abend „Magie der Alpen“ im Rahmen der Bergdorf-EM 2022 im Grand Hotel Zermatterhof in Zermatt. Hier werden sich wieder ungezählte Gelegenheiten für Begegnungen in einem ausgezeichneten B2B- und B2C-Netzwerk bieten.

Vereinsmitglieder, Executive Members und Sponsoren in einer starken Gemeinschaft

Wenn wir davon schreiben, dass der Verein Bergdorf-EM andere Wege geht, dann meinen wir auch immer unsere vielen Mitglieder aus allen Bereichen der Gesellschaft. Jedes Mitglied hat ein Mitspracherecht an den Entscheidungen, wie sich der Verein Bergdorf-EM weiterentwickeln soll. Und so laden wir gern jeden Einzelnen ein, Mitglied im Verein Bergdorf-EM zu werden, unsere originellen Events und Aktionen mitzugestalten und ein Teil einer besonderen Gemeinschaft zu werden. Zu dieser gehören übrigens auch unsere mittlerweile über 170 Sponsoren aus aller Welt, denen wir an dieser Stelle gern einmal Danke für ihr grossartiges Engagement für den Bergfussball und unsere sozialen Projekte sagen wollen. Und eines können wir hier auch versprechen: Der Verein Bergdorf-EM wird immer wieder und immer weiter andere Wege gehen.

DIE BERGDORF-EM 2022 UNTERSTÜTZT DIE STIFTUNG CEREBRAL

DIE BERGDORF-EM 2022 UNTERSTÜTZT DIE STIFTUNG CEREBRAL

Seit Beginn seines Bestehens verbindet der Verein Bergdorf-EM mit dem Projekt SportMeetsCharity den sportlichen Wettstreit der Bergfussballer mit karitativen Zwecken. 

Zur Bergdorf-EM 2022 ist es die Stiftung Cerebral, die wir gern in den Fokus unserer sozialen Partnerschaften rücken wollen.

Seit 2017 ist die Stiftung Cerebral offizieller Partner des Vereins Bergdorf-EM und zählt auf ein ausgezeichnetes B2B-Netzwerk und eine reichweitenstarke Kommunikation.

Die Stiftung Cerebral kurz vorgestellt

Die Stiftung Cerebral gibt es mittlerweile schon seit über 60 Jahren. Im Jahr 1961 ins Leben gerufen unterstützt die Stiftung aktuell um die 9‘700 Betroffenen überall in der Schweiz. Dem Stiftungszweck entsprechend kümmert sich die Stiftung um cerebral bewegungsbeeinträchtigte Menschen und deren Familien, damit diese ein weitgehend unbeschwertes Leben führen können. Die Hilfen der Stiftung Cerebral sind immer dann gefragt, wenn Versicherungen oder die öffentliche Hand dies nicht oder nicht ausreichend tun können.

Die Finanzierung der Stiftung beruht hauptsächlich aus Spenden, die dann jeweils einem ganz konkreten Projekt zugeordnet werden. Damit gelingt es, den cerebral bewegungsbeeinträchtigten Menschen mehr Lebensqualität im Alltag aber auch in der Freizeit zu bieten.

Mehr über die Stiftung Cerebral erfahren Sie unter https://www.cerebral.ch/de/die-stiftung.

Mit dem JST Multidrive Rollstuhl die Bergwelt erleben

Eines der viel beachteten Projekte der Stiftung Cerebral ist ein voll geländegängiger Rollstuhl der Firma JST Multidrive. Dank der speziell und über einen langen Zeitraum entwickelten Technik gelingt es mit diesem elektrischen Rollstuhl, auch abseits von gesicherten und offiziellen Wege das Leben zu erkunden. Neben der vollen Treppenfähigkeit beweist der JST Multidrive Rollstuhl auch im bergigen Gelände seine exzellenten Fähigkeiten, die so einmalig in der Welt sind.

Bei der Bergdorf-EM Promotion „Dreiländer-Turnier“ meisterte der JST Multidrive Rollstuhl problemlos 37% Steigung.

Derzeit baut die Stiftung Cerebral in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein breites Netz an Stationen auf, wo sich Betroffene den JST Multidrive Rollstuhl für ihre Erlebnisse ausleihen können. Damit soll auch für diese Menschen der Lebensraum weiter erschlossen werden. Besonders für cerebral gelähmte Kinder und Jugendliche schaffen wir damit Voraussetzungen, das Leben auch mit der Beeinträchtigung lebenswerter zu gestalten.

Der JST Multidrive am Stockhorn im Berner Oberland

Der Stockhorn im Berner Oberland ist einer der bereits erschlossenen Standorte für den Verleih des JST Multidrive. Dort lockt der Wanderweg „No Limits“ zu abwechslungsreichen und schönen Naturerlebnissen. Diesen aussergewöhnlich schönen Naturwanderweg auch den cerebral beeinträchtigten Menschen zugänglich zu machen, war eines der Ziele der Stiftung Cerebral. Einen einprägsamen Eindruck davon, was der JST Multidrive am Stockhorn kann, erleben Sie hier im Video.

Bemerkenswert dabei ist, dass sich die Stiftung Cerebral in diesem Anliegen jederzeit auf die Zusammenarbeit mit SportMeetsCharity der Bergdorf-EM und deren breitem Netzwerk verlassen kann. So gehören der Kommunikationschef der Bergdorf-EM Beat Ambord genauso zum Kreis der Förderer des JST Multidrive Rollstuhls wie der Vereinspräsident Fabian Furrer und viele weitere, hier ungenannte Persönlichkeiten aus allen Teilen der Schweiz.

Mit der Bergdorf-EM 2022 für die Stiftung Cerebral

Mit SportMeetsCharity unterstützt die Bergdorf-EM 2022 in diesem Jahr besonders die Projekte der Stiftung Cerebral und damit auch den Ausbau der Stationen für den Verleih des JST Multidrive an weiteren Standorten. Wir sind uns sicher, dass wir damit einen wertvollen Beitrag leisten können und bitten alle Fans, Förderer, Unterstützer und Sponsoren, sich unseren Aktionen für die Stiftung Cerebral im Rahmen von SportMeetsCharity anzuschliessen. 

DIE ERSTE BERGDORF-EM ZEITUNG IST DA!

DIE ERSTE BERGDORF-EM ZEITUNG IST DA!

Es ist soweit: Die erste Bergdorf-EM Zeitung kann gelesen werden. Und das Besondere gleich am Beginn: Die Bergdorf-EM Zeitung ist hybrid. Das bedeutet, Sie können das informative und unterhaltsame Blatt bald in gedruckter Form aber gern jetzt schon in der digitalen Ausgabe geniessen. Besonders in der gedruckten Ausgabe ist auch, dass Sie hier zahlreiche QR-Codes und Links finden, mit denen aus dem klassischen Zeitungslesen praktisch per Knopfdruck ein erweitertes digitales Erlebnis wird.

Was die Bergdorf-EM Zeitung zu bieten hat

Viele Informationen zu den antretenden Mannschaften, zum Austragungsort und natürlich zu den Spielplänen selbst mischen sich mit Beiträgen zum karitativen Anliegen der Bergdorf-EM und zu den Partnern des spektakulären Fussball-Events. Natürlich stehen die Geschichten rund um die Bergdorf-EM 2022 in Zermatt im Mittelpunkt der ersten Ausgabe. Eingestreut sind Beiträge zu natürlichen Erlebnissen in der Schweiz, zu Traditionen und Legenden und natürlich auch zu den kulinarischen Genussmomenten. Ein echtes Highlight ist das Interview mit dem Ehrenbotschafter Sepp Blatter, das viel aus seiner eigenen Geschichte offenbart, aber auch immer den Bezug zum verrücktesten Fussball-Turnier der Alpen herstellt. Aber im Mittelpunkt geht es immer um die verbindende Kraft des Bergfussball, um die Idee dahinter und um die sozialen Projekte, die der Verein Bergdorf-EM mit dem Projekt SportMeetsCharity unterstützen kann.

Lesen ist unsere beste Empfehlung

Zweifelsfrei könnten wir jetzt noch viel darüber berichten, was es in der Bergdorf-EM Zeitung alles zu lesen gibt, wie diese Zeitung produziert und mit Inhalten gefüllt wurde und welche Rolle unsere Unterstützer und Sponsoren dabei gespielt haben. Viel interessanter dürfte es aber sein, wenn Sie die Bergdorf-EM Zeitung in der Ausgabe von 2022 selbst lesen. Dazu können Sie die gedruckten Exemplare ab einer Mindestbestellzahl von drei Stück gern selbst bestellen. Hier geht es direkt zur Bestellung https://www.bergdorfem.com/zeitung/.

Wer aber jetzt sofort die aktuelle Bergdorf-EM Zeitung erleben will, der geht den digitalen Weg. Unter https://www.bergdorfem.com/zeitung/ lesen Sie die digitale Ausgabe und wissen schon dann, was in den nächsten Wochen die wichtigsten Gesprächsthemen in Zermatt und in den teilnehmenden Bergdörfern sein werden.

Bevor wir jetzt noch mehr über die Themen und Inhalte der Bergdorf-EM Zeitung verraten, unsere beste Empfehlung: Lesen Sie die Bergdorf-EM Zeitung selbst. Egal ob in digitaler oder bald schon gedruckter Version. Wir wünschen Ihnen viel unterhaltsamen Spass und spannende Informationen.

Und übrigens: Wer die Bergdorf-EM APP hat, kann dort auch direkt auf die digitale Version der Bergdorf-EM Zeitung zugreifen. Hier gehts direkt zur App.

DEN WALLISERN IN DEN KOCHTOPF GESCHAUT

DEN WALLISERN IN DEN KOCHTOPF GESCHAUT

Die Bergdorf-EM ist immer eine schöne Gelegenheitk, die Gastgeberregion auch einmal etwas genauer vorzustellen. Immerhin geht es ja beim verrücktesten Fussball-Turnier der Alpen nicht einfach nur um den sportlichen Wettstreit, sondern auch darum, die Menschen und deren aus den verschiedenen europäischen Ländern einander näherzubringen. Und was liegt da näher, als spezielle kulinarischen Traditionen in den Fokus zu nehmen?

Im Jahr 2022 wird die Bergdorf-EM im weltbekannten Schweizer Touristen- und Wintersportort Zermatt ausgetragen werden. Das autofreie und auf 1‘600 m ü. M. gelegene Bergdorf Zermatt liegt im Schweizer Kanton Wallis und so schauen wir einmal der traditionellen Walliser Küche genauer in die Töpfe und Pfannen. Flankiert von den süssen Walliser Aprikose und dem geschmackvollen Trockenfleisch schwingt mit Abstand das beliebte Raclette oben aus, aber es gibt auch Gerichte, die etwas exotischer klingen und dennoch zum reichen kulinarischen Schatz des Wallis gehören. So zum Beispiel Cholera.

Cholera – kann man das essen?

Die klare Antwort gleich zu Beginn: Ja, kann man! Denn beim Walliser Nationalgericht Cholera geht es eben nicht um eine gefährliche Infektionskrankheit und auch nicht um die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Den eigentümlichen Namen hat der besondere Gemüsekuchen wohl aus der Zeit seiner Entstehung geerbt. Damals, als die gefürchtete Durchfallerkrankung Cholera auch im Wallis wütete, war der Tausch und Handel mit Lebensmitteln so stark eingeschränkt, dass die Bergbewohner lieber auf das zurückgriffen, was im eigenen Garten wuchs. Also probierte man sich einfach einmal darin, was sich aus Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln und Äpfeln so machen lässt. Im besten Fall dazu noch etwas Schinken und Bergkäse, auf jeden Fall ein Blätterteig oder Kuchenteig, je nach bevorzugter Variante.

Entsprechend der jeweils verfügbaren Zutaten weichen auch die bekannten Rezepte in Nuancen voneinander ab. Natürlich darf immer auch eine gute Portion Würze nicht fehlen, damit das Ganze einen wirklich deftigen Geschmack bekommt.

Rest. Moosalp

Ein Rezeptvorschlag

Wir haben es uns nicht nehmen lassen, mehrere Köche und auch erfahrene Hausfrauen nach ihren Rezepten für Cholera zu befragen. Und natürlich haben wir immer wieder auch gekostet, was da aus dem Backofen auf den Tisch kommt. Zwischen leicht süssen Varianten mit viel Äpfeln bis hin zu richtig deftigen Geschmackserlebnissen mit einer guten Portion Schinkenwürfel reicht eine Spannbreite, die sich so einfach gar nicht erfassen lässt. Und Cholera gibt es auch gedeckt mit demselben Teig wie im Boden oder mit gutem Bergkäse überbacken oder ungedeckt in der einfachsten Variante. Daraus eine Rezeptvorschlag zu favorisieren, ist uns tatsächlich nicht leicht gefallen. Entschieden haben wir uns für das Rezept einer echten Walliserin, die mit 94 Jahren nun wirklich schon im besten Alter ist und weiss, wovon sie redet, wenn sie eine Cholera zubereitet.

Im ersten Schritt wird ein Kuchenblech mit Blätterteig belegt, alternativ kann hier auch eine grosse runde Kuchenform verwendet werden. Auf den Blätterteig kommt eine Schicht gekochter und geriebener Kartoffeln, so wie man diese auch für Rösti nehmen würde. In Scheibchen geschnitten bilden Äpfel die nächste Schicht. Unsere Hausfrau nimmt dazu am liebsten eine leicht süsse Sorte. Darüber kommt dann ein geriebener Bergkäse und dann noch einmal eine Schicht Apfelscheiben. Das Ganze bekommt einen Deckel aus Blätterteig, der mit der Gabel eingestochen wird, damit beim Backen der Dampf entweichen kann.

Der Kuchen kommt jetzt in den Backofen, bis er schön braun und schliesslich als schmackhafte Cholera serviert wird.

Wer es deftiger mag, kann ganz nach Belieben und Geschmack Lauch, Schinken und Gewürze kombinieren. Und wer Käse nicht so sehr mag, lässt diesen einfach weg. Die Variationsvielfalt ist so gross wie die Geschmackswelten im Wallis, so dass hier praktisch jeder seine Lieblings-Cholera finden kann.

Erleben geht am besten im Wallis

Wer seine eigene Cholera lieber doch nicht selbst zubereiten will, der kann im Wallis in zahlreichen Restaurants das Traditionsgericht der armen Leute nunmehr auch auf den Speisekarten finden. Schnell merkt man dann, dass praktisch jedes Restaurant seine eigene Vorstellung von einer guten Cholera hat. Aber die Grundidee bleibt immer die gleiche. Dies ist dann wohl auch der Grund dafür, dass Cholera schnell vom Armeleuteessen zur wahren Spezialität aufgestiegen ist und bis heute in einer Reihe mit Raclette und Trockenfleisch in die typisch Walliser Küche gehört.

Wir wünschen einfach einmal guten Appetit! Und wer zur Bergdorf-EM 2022 nach Zermatt kommt, hat dann sicherlich auch Gelegenheit, die Walliser Cholera in den Restaurants von Zermatt einmal selbst einmal zu geniessen. In welcher Variante bleibt offen.