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ZWEI CHARAKTERE, EIN WUNSCH – DER FUSSBALL MUSS ZURÜCK ZU SEINEN WURZELN

ZWEI CHARAKTERE, EIN WUNSCH – DER FUSSBALL MUSS ZURÜCK ZU SEINEN WURZELN

Es ist ein Fazit, dass man von keiner der beiden Legenden des Schweizer Fussballs erwarten würde: Der Fussball muss zurück zu seinen natürlichen Wurzeln. Darin einig sind sich der ehemalige Schweizer Nationalmannschafts-Abwehrspieler Ramon Vega und die Spieler- und Trainerlegende Martin Andermatt.

Im Zoom-Interview mit dem Präsidenten des Organisationskomitees der Bergdorf-EM 2020, Fabian Furrer, und dem Kommunikationschef der Bergdorf-EM 2020, Beat Ambord, begab sich keiner der beiden Fussball-Senioren auf glattes Eis. Höchstens in dem Moment, als Ramon Vega gestehen musste, dass er bis vor Kurzem nicht einmal wusste, dass es Gspon gibt und wo in den Walliser Bergen der Ort mit den wenigen Häusern liegt.

Aber für die Bergdorf-EM 2020, die vom 28. bis 30. August 2020 in eben diesem Gspon stattfinden wird, haben beide ihr Herz entdeckt. Martin Andermatt schon etwas länger, da er das Konzept des aussergewöhnlichen Turniers schon seit einigen Jahren kennt und als Trainer der Schweizer Bergdorf-Nationalmannschaft ohnehin hautnah dabei ist.

Aber auch für Ramon Vega bedeutet ein solches Turnier die Rückkehr zum natürlichen Fussball, wo es weniger um Geld, sondern vielmehr um Teamgeist und um ein wirkliches Spiel geht. Das ist von den Gepflogenheiten des Profi-Fussballs in den grossen Ligen meilenweit entfernt, aber genau das, was dem Fussball als Sport richtig gut ansteht.

Sagt einer, der einmal FIFA-Chef werden wollte und selbst über viele Jahre hinweg erfolgreich in der Abwehr grosser Schweizer und internationaler Clubs gestanden hat.

Dass sich Martin Andermatt und Ramon Vega nicht in allen Details einig sind, hat wohl auch mit ihrer gemeinsamen Fussballgeschichte in unterschiedlichen Rollen zu tun. In einem sind sich aber beide einig: Back to the roots. der Fussball muss wieder zurück zu seinen Ursprüngen kommen.

Ein gutes Zeichen dafür sehen beide in der Bergdorf-EM 2020, die sie bewusst nicht als Ersatz oder Konkurrenz zu anderen grossen Turnieren sehen wollen. Vielmehr betrachten sie die Bergdorf-EM 2020 als ein stilvolles und wertvolles Zeichen dafür, dass der Fussball zu den Menschen, ins Volk gehört und nicht nur dahin, wo damit viel Geld verdient werden kann.

Als lobenswert und richtig empfinden beide das Engagement der Macher der Bergdorf-EM, die nunmehr in der vierten Auflage zeigt, dass es auch im internationalen Fussball noch etwas anderes gibt nebst dem teuren Profisport. Geld ist weniger wichtig als das wirkliche Spiel und der Teamgeist.

Das gesamte Zoom-Interview gibt es auf der Webseite der Bergdorf-EM unter www.bergdorfem.com auf der Unterseite TV.